Der LBV Coburg hat jetzt einen „Grünen Engel“

Die bayerische Umweltministerin würdigte jetzt Volker Weigand aus Meeder für sein Engagement im Naturschutz und zeichnete ihn mit dem „Grünen Engel“ aus. Foto: StMUV
Die bayerische Umweltministerin würdigte jetzt Volker Weigand aus Meeder für sein Engagement im Naturschutz und zeichnete ihn mit dem „Grünen Engel“ aus. 	      		Foto: StMUV

 

Die Natur kennt keine politischen Grenzen. Deswegen ist es unbedingt notwendig, dass die Staaten beim Naturschutz zusammenarbeiten. Dies erfolgt europaweit unter dem Titel „Natura 2000“, unter dem sich die EU-Mitgliederstaaten zum Ziel gesetzt haben, die biologische Vielfalt in Europa zu schützen und ein zusammenhängendes Netz europäischer Schutzgebiete aufzubauen. In Deutschland sind dafür die Bundesländer zuständig. Dementsprechend war es die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, die nun (1. Juni) in Eching bei München Volker Weigand vom Landesbund für Vogelschutz Coburg mit dem „Grünen Engel“ ausgezeichnet hat. Mit einer Ehrennadel und einer Urkunde würdigt jedes Jahr das bayerische Umweltministerium symbolisch Menschen für ihr vorbildliches Engagement im Umweltbereich.

 

In diesem Jahr waren es elf Personen, die den „Grünen Engel“ verliehen bekommen haben, darunter einer aus Oberfranken, nämlich Volker Weigand aus Meeder. Der Leiter der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft des LBV Coburg, dokumentiere mit seiner Gruppe seit vielen Jahren den Vogelbestand im Coburger Raum, insbesondere im Bereich des Vogelschutzgebietes Glender Wiesen und Goldbergsee, so begründete die Umweltministerin seine Auszeichnung in der Laudatio. „Der amtliche Naturschutz profitiert in erheblichem Maße von seinem ehrenamtlichen Engagement.“ Von den Spezialisten der Arbeitsgruppe seien sage und schreibe 190 Vogelarten in diesem Gebiet festgestellt worden. „Auch bei der Besucherlenkung und der Öffentlichkeitsarbeit setze sich die Arbeitsgruppe sehr für den Naturschutz ein. Seine Gruppe beteilige sich beispielweise an der weltweiten „Birdwatch-Veranstaltung“ und führe Exkursionen zur Vogelbestimmung durch, so die Ministerin in der Laudatio weiter.

 

Es war sein Großvater, der ihm die Liebe zur Natur nahe brachte, sagte Volker Weigand, der schon mit 13 Jahren in die damalige Naturschutzjugendorganisation „Deutscher Jugendbund für Naturbeobachtung“ (DJN) eingetreten ist. Seit 1988 engagiert er sich beim Landesbund für Vogelschutz und freut sich jetzt über die Auszeichnung sichtlich. „Umweltschutz ist Lebensschutz. Eine intakte Umwelt ist für alle Menschen die Lebensgrundlage, und für die Landwirtschaft die Existenzgrundlage!“


Hier erfahren Sie mehr über die Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft des LBV Coburg.

 

Der nächste Birdwatch findet am 1. Oktober am Goldbergsee statt.

 

 

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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