Fledermäuse

Ihre freundlichen Nach(t)barn

Fledermäuse lieben besonders im Sommer Spaltenquartiere - mit einer speziellen Nisthilfe, dem Fledermaus-Brett, kann man hier künstlich nachhelfen.
Künstliche Spaltenquartiere bieten auch Holzverkleidungen an Gebäuden und sogar Fensterläden! Gerade bei Sanierungen ist hier große Umsicht geboten, und mit etwas Wissen lassen sich bei Bauvorhaben auch neue Quartiere schaffen.

 

Die schlechte Nachricht für die Fledermäuse: Die Bedrohung durch Lebensraumzerstörung und Pestizid-Einsatz nimmt für alle unsere 22 einheimischen Arten ungehindert zu!

 

Die gute Nachricht für Sie: Fledermäuse beißen nicht. Zumindest nicht von sich aus, Sie müssten sich schon fangen und dabei kräftig und ungeschickt zupacken. Die früher oft beschworene Tollwut-Gefahr ist also praktisch nicht gegeben!

Und: unsere heimischen Fledermäuse Europas trinken weder Blut, noch verfangen sie sich in Ihren Haaren.


Zur Jungenaufzucht wie für den Winterschlaf nutzen sie je nach Art verschieden große und beschaffene Spalten- und Höhlenquartiere. Da sie genau das auch an unseren Gebäuden finden können, sind einige Arten zu engen Nachbarn des Menschen geworden.

 

Gelegentlich bleiben Begenungen der unerwünschten Art nicht aus - zum Beispiel wenn sich Zwergfledermäuse im Spätsommer schon auch mal in größerer zahl durch ein gekipptes Fenster in Ihre Wohnung verfliegen und dann Verzweifelt Unterschlupf in Ihren Vorhängen suchen.

Dann ist Hilfe wichtig - genauso, wenn Sie bei Renovierungsarbeiten Fledermausquartiere finden.

 

Was Sie in solchen Fällen tun sollten und wie Sie an Ihrem Haus und in Ihrem Garten neuen Lebensraum für Fledermäuse schaffen können, lesen Sie HIER

 

Sie möchten sich im Fledermausschutz engagieren?

Die LBV-Kreisgruppe Coburg hat eine AG Fledermausschutz - HIER können Sie aktiv werden!

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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