Der Storchenhorst in Kaltenbrunn

 

 

Ankunft 1. Storch05.03.2017
Ankunft 2. Storch05.03.2017
Brutbeginn
Anzahl Jungstörche
Beginn Flugübungen
Verlassen des Horstes
Storch beringt?

DER A1952_A1953

DER AE265

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

Tagebuch der Kaltenbrunner Weißstörche


05.03.2017 Zwei Wochen später aber gemeinsam sind sie wieder da...

Meine Suche nach dem Kaltenbrunner Storch, der in den vergangenen Jahren immer in der letzten Februar-Woche angekommen ist, war bis in die erste März-Woche hinein ohne Erfolg. Nun, bestätigt durch Frau Döllinger, von der Brauerei Schleicher, ist klar, dass das Storchenpaar am 05.03.2017 angekommen ist. Auf meinen Bildern kann ich die Ringnummern ablesen: für ihn DER A1952_1953 und für sie DER DER AE265. Bitte klicken Sie auf die Bilder um sie zu vergrößern!

Beide Fotos: Hans Schönecker
Beide Fotos: Hans Schönecker


03.07.2016 die vier sind kurz vor dem ersten Ausflug

Die kräftigen Jungstörche stehen gut im Futter. Die Itzwiesen bieten genügend Futter und die Eltern sind gute Ernährer. Sie finden nur noch zum Futter abgeben Platz auf dem Horst. Auf der daneben stehenden Scheune haben sie für sich ein sogenanntes "Spielnest" gebaut. Hier ruhen sie aus und haben doch immer Blickkontakt zu den Jungen. Zum brüten sind diese lose Ansammlung von Ästen nicht gedacht. Futter wird in den Itzwiesen gesucht, am besten wenn gerade die Wiese gemäht wird. Nach Mitteilung einer Storchenbeobachterin sind die vier Jungstörche am 03.07.2016 über den Ort zum Itzgrund geflogen.

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Fotos: Hans Schönecker
Fotos: Hans Schönecker

19.06.2016 in Kaltenbrunn ist alles okay

Durch die Nässe der letzten Tage ist die Gras- und Bodenschicht im Horst etwas aufgeweicht. Die sich immer wieder in die Horstmulde legenden Jungstörche haben deshalb nasse und verschmutzte Bauch- und Brustfedern. Hier heißt es immer wieder das Gefieder pflegen. Bei vier jungen Störchen wird es jetzt schon eng, wenn ein Altstorch Futter bringt.

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

06.06.2016 vier Jungstörche fit und munter schauen vom Schornstein herunter

Auch hier - sie dürften nun 5 Wochen alt sein - sind die Jungstörche kräftig und unbeeindruckt vom Wetter. Die Altstörche passen gut auf ihre Kinder auf und bringen ausreichend Futter. Auf dem Bild ist auch ein Elternteil zu sehen.

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

22.05.2016 vom Kirchendach aus sind sie gut zu fotografieren!

Auch in diesem Jahr haben die langjährig verpaarten Altstörche wieder vier Junge groß gezogen. Oft sind nur ein oder zwei Köpfe von der Straße aus zu sehen. Hier schauen sie mal alle Viere über den Nestrand "wann kommt wieder Futter". Sie sind nun gut drei Wochen alt und können immer fressen!

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

17.04.2016 Halbzeit beim brüten in Kaltenbrunn

Die Kaltenbrunner Störche haben "Bergfest" und damit mehr als die Hälfte der Brutzeit hinter sich. Als ich ankam stand der Storch gerade auf, drehte die Eier und setzte sich wieder zum weiter brüten hin. In ca. 4 Wochen werde ich versuchen in den Horst hinein zu fotografieren um die Zahl der Jungstörche feststellen zu können.

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

02.04.2016 erfahrenes Storchenpaar brütet wieder

Mitte Februar 2016 sind, mit wenigen Tagen Abstand, Storch und Störchin in Kaltenbrunn auf dem Schornstein der Brauerei Schleicher angekommen. Sie haben im vergangenen Jahr hier vier Junge groß gezogen. Der Storchenmann DER A1952_1953 ist 2002 in Reinhardthofen/ Mittelfranken geschlüpft und schon sehr erfahren. Seine Partnerin ist 2010 im Luisenpark bei Mannheim geboren. Auch sie sind mindestens schon seit 2013 hier und haben immer erfolgreich Jungstörche groß gezogen.

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

24.02.2016 Das Kaltenbrunner Storchenpaar ist zurück

Am 21. und 23.2.2016 ist das Kaltenbrunner Storchenpaar aus dem Winterquartier zurück gekommen. Als Westzieher haben sie nicht so einen weiten Weg wie die Ostzieher, die um das ganze Mittelmeer herumfliegen müssen. Sie werden nun den Horst reparieren und weiter aufbauen. Da stören dann auch ein paar Tage mit Schneefall nicht. Das Bild zeigt die Störche im flachen Licht des späten Nachmittags bei der Nahrungssuche in den Itzwiesen.

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

24.07.2015 - Jungstörche sind jeden Tag in den Itzwiesen bei Kaltenbrunn

Bei meiner Kontrollfahrt nach meinem Urlaub konnte ich heute die Jungstörche mit den Altstörchen in den Itzwiesen bei der Nahrungsaufnahme fotografieren. Sie fressen sich jetzt das Polster an, um den weiten Weg in das Winterquartier zu schaffen. Mitte August 2015 machen sie sich auf den Weg...

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Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

06.07.2015 - alle vier Jungstörche haben den Horst verlassen

Bei meiner Kontrollfahrt nach Kaltenbrunn konnte ich nur noch einen Altstorch auf dem Horst stehend beobachten. Anschließend bin ich in die Itzwiesen bei Kaltenbrunn gefahren. Hier konnte ich unten stehendes Bild machen. Im "Gänsemarsch" sind die Jungen den Wiesengraben entlang gelaufen und pickten Leckerbissen auf. In einiger Entfernung stärkte sich ein Elternteil. Später konnte ich sehen, wie dieser aus seinem Kropf Nahrung heraus würgte. Gierig haben die Jungstörche alles aufgefressen. Übernachtet wird aber immer noch im Horst. 

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

28.06.2015 - jetzt wird es langsam eng auf dem Horst

 Die vier Jungstörche brauchen Platz. Damit sie das Fliegen üben können, müssen sich zwei hinsetzen. Ein Altstorch bleibt nun auch als "Wache" auf dem Horst. Es könnten ja noch fremde Störche den Horst angreifen?

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

14.06.2015 - Familienfoto - beim Wechsel der Altstörche sind alle 6 auf dem Horst

Die kräftigen, schwarzschnäbeligen Jungstörche sind gut von den rotschnäbeligen Altstörchen zu unterscheiden. Trotz der Hitze machen die Jungstörche einen gut genährten Eindruck. Wenn mal wieder mehr Platz auf dem Horst ist, beginnen sie mit den Flügeln zu schlagen um die Muskulatur zu stärken.

 

 

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

17.05.2015 - aus zwei wurden vier kräftige Jungstörche

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

In einer Woche sind die Jungstörche kräftig gewachsen. Auch die Anzahl hat sich verdoppelt! Je größer die Küken werden, umso leichter sind sie in der Horstmulde zu sehen. Der Itzgrund bietet aktuell viel Futter. Die Jungstörche in dieser Größe schlucken schon ganze Mäuse und nehmen dann schnell Gewicht zu.


10.05.2015 - Vor ca. 2 Wochen schlüpfte das erste Storchenküken

Foto: Hans Schönecker
Foto: Hans Schönecker

Auf meiner Kontrollfahrt in den Itzgrund habe ich heute in Kaltenbrunn Station gemacht. Hier darf ich mit Genehmigung des Pfarrers der Kirche St. Wolfgang in Kaltenbrunn an der Orgel vorbei, bis unter das Kirchendach steigen, von wo aus ich durch ein offenes Dachfenster zu den Störchen auf den Brauereischlot fotografieren kann. Schnell war klar, dass schon mindestens zwei junge Störche geschlüpft sind. Mit weiterem Nachwuchs ist zu rechnen.

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25. März 2015 - Brutbeginn in Kaltenbrunn!

Alles deutet darauf hin, dass das Storchenpaar in Kaltenbrunn am 25.03.2015 mit der Brut begonnen hat!

Nach dem Legen von Ei Nummer zwei werden sie sie mit dem Brutgeschäft beginnen. Es sind dann häufig beide Partner auf dem Horst. Sie wechseln sich beim brüten und später beim füttern ab. Aktuell sitzt einer, der andere steht am Horstrand und beobachtet die Umgebung. 

 

Es sind noch viele Störche unterwegs, auch in kleinen Gruppen, die versuchen einen Horst anzugreifen und zu übernehmen. Wir können also bis Ende April, nach 32 Bruttagen, mit dem Schlüpfen der ersten Jungstörche rechnen.

 


2. März 2015 - "Ringtausch" einmal anders

Die Ringe werden es beweisen: nach Kaltenbrunn ist das Storchenpaar vom Vorjahr zurückgekehrt! Foto: Hans Schönecker
Die Ringe werden es beweisen: nach Kaltenbrunn ist das Storchenpaar vom Vorjahr zurückgekehrt! Foto: Hans Schönecker
Storch Nummer "DER AE265". Foto: Hans Schönecker
Storch Nummer "DER AE265". Foto: Hans Schönecker
Ein Weißstorch, zwei "Nummernschilder" - Der Kaltenbrunner Storchenpartner mit der Ringverwechslung. Foto: Hans Schönecker
Ein Weißstorch, zwei "Nummernschilder" - Der Kaltenbrunner Storchenpartner mit der Ringverwechslung. Foto: Hans Schönecker

Nachdem mich immer mehr Informationen erreicht haben, dass die Störche im Itzgrund angekommen sind, habe ich mich am 02.03.2015 nach Kaltenbrunn auf den Weg gemacht. Und siehe da, beide Störche standen bei einem frischen Wind in dem Horst auf dem Brauereischlot der Brauerei Schleicher in Kaltenbrunn.

 

Beide Störche sind beringt. Es handelt sich um das Brutpaar aus dem Vorjahr, das drei Jungstörche aufgezogen hat. Ich gehe davon aus, dass der männliche Storch seit ca. 2 Wochen hier ist. Das Weibchen ist sicher erst einige Tage da.

 

Bei den Ausschnittvergrößerungen aus dem großen Bild kann man die beiden Ringnummern ablesen: 

DER AE265 und den Storch mit der Nummer auf dem Doppelring DER A1952_1953 - die Nummer kann nun deutlich abgelesen werden.

 

Im vergangenen Jahr ist mir der „Wechsel“ der Ringnummern schon aufgefallen und ich habe angenommen, dass der Storch mit DER A1952 vom Storch DER A1953 vertrieben wurde. Vor kurzem habe ich deshalb bei der Vogelschutzwarte Radolfzell - Beringungszentrale - nachgefragt und von Frau Krome zur Auskunft erhalten: 

 

„Die ELSA-Ringe bestehen aus zwei Teilen (die vertikal zusammengefügt werden). Bei dem Storch DER A1952_1953 sind beim Beringen (am 29.06.2004 in Reinhardshofen, Mittelfranken) die beiden Hälften miteinander vertauscht worden.

Die letzte Mitteilung des anderen Storches mit der zweiten vertauschten Nummer DER A1953_1952 stammt von 2004 aus Markdorf (Südwürttemberg)."


18. Januar 2015 - Letzter Halt vor Meschenbach: Kaltenbrunn?

Da mich in den letzten Tagen verschiedene Meldung von Storchensichtungen erreicht haben, bin ich heute den Itzgrund runter gefahren und habe nach Störchen gesucht. Route: Meschenbach, Scherneck, Buchenrod, Rossach, Kaltenbrunn und Seßlach.

 

In Kaltenbrunn habe ich mit Nachbarn des Storchenhorstes gesprochen. Sie haben bisher nur einmal, am Sonntag den 18.01.2015 einen Storch auf dem Horst gesehen. Wäre es der aus dem letzten Jahr, dann würde er hier bleiben, seinen Horst besetzen ggfs. verteidigen und wäre öfter gesehen worden. Da der Meschenbacher Storch am Montag den 19.01.2015 gemeldet wurde, gehe ich davon aus, dass er in Kaltenbrunn eine Rast eingelegt hat.

© Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.
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